November 2010

Havighorster-Oststeinbeker-Geschichtskreis (HOG)

OSTSTEINBEK UND HAVIGHORST damals…
UNSER HISTORISCHER KALENDER 2011

Der HOG setzt seine Arbeit, die Geschichte der beiden Ortsteile bildlich und schriftlich zu bewahren, mit einer neuen Arbeit fort. Für das Jahr 2011 haben wir erstmals einen Kalender erstellt, der Motive unserer Ausstellung im Format DIN A3 anschaulich zur Geltung bringt.

Das Deckblatt ist eine von Ernst-Jürgen Schaper sehr schön gestaltete Ansicht der Oststeinbeker Wassermühle. Die 12 Monate haben je 6 Motive aus Havighorst und Oststeinbek: aus Havighorst die 1746 erbaute Durchfahrtscheune - einer Versorgungsstation für Pferdegespanne auf dem Weg nach Berlin - auf dem Hof von Eckard Bohlens, dann den Bauernhof von 1746 und die Gastwirtschaft Bohlens, eine Reiterstaffel aus dem Jahre 1928, den ehemaligen Hof Eggers, den Bauernhof Jenfeld, und das einzige farbige Bild der Ausstellung, auf Sperrholz gemalt, das den Gasthof Schwarzenbeck, den Hof Günter Wulf, Robert Helmke, die Stellmacherei Albert Wilke und den Hof Wiechmann darstellt.

Aus Oststeinbek sind folgende Motive enthalten: die 1643 erbaute Anne Jenfeldt Kate - die frühere Hufe Nr. 1 war 250 Jahre lang die Bauernvogtei von Oststeinbek und wurde 1972 durch einen Orkan zerstört. Weiter das an der früheren Dorfstraße - heute Uferstraße - gelegene Deputathaus der Landwirtsfamilie Adolf Behn, den Korso des Arbeiter-Rad-und Kraftfahrerbundes "Solidarität" zu Beginn der Fünfzigerjahre des vorigen Jahrhunderts, eine Aufnahme von 1920 über Arbeiten in einem Spargelbeet - Oststeinbek hatte einen guten Ruf für seinen Spargelanbau, die ehemalige Schulkate zu Beginn des vorigen Jahrhunderts und P. Vernet 1958 in einem der letzten Pferdegespanne in Oststeinbek.

Dieser wunderschöne Kalender ist zum Preis von 15 € zu erhalten bei: Peter Hartmann (FON 7 13 19 54), Jürgen Westermann (FON 712 28 02), Peter Drygalla (FON 711 16 96), Ernst-Jürgen Schaper (FON 713 18 63) und Ludger Sikora (FON 739 31 060). Sie können uns auch gern eine E-Mail schreiben (sikora@hog-sh.de).

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Interesse an dieser schönen Arbeit hätten. Die Auflage ist zunächst limitiert, kann aber nachgedruckt werden.

DIE ORTSGESCHICHTLICHEN BLÄTTERWERDEN WEITERGEFÜHRT

Wir bitten um Ihre Mitarbeit. Wir möchten die erfolgreiche Schriftenreihe der ortskundlichen Blätter fortsetzen. Wir würden gerne die Geschichte alter Gebäude oder Wohnplätze, auch wenn sie jetzt nicht mehr stehen sollten, anhand Ihrer Erinnerungen erzählen. Wir kommen gerne zu Ihnen. Bitte rufen Sie einfach an (Fon 739 31 060).

WER HAT NACH DEM KRIEG ALS NEUBÜRGER SEINE HEIMAT IN OSTSTEINBEK GEFUNDEN?

Wir würden uns gerne dem Thema widmen, wann und unter welchen Voraussetzungen Sie nach dem Krieg Oststeinbek als neue Heimat entdeckt und erlebt haben. Wir würden auch gerne Ihre Geschichte, wie ein wesentlicher Teil der neuen Geschichte unserer Gemeinde ist, aufzeigen. Wir würden uns gerne mit ihnen ausgiebig darüber unterhalten. Ohne diesen Zustrom wäre Oststeinbek nicht so angewachsen. Auch hier wären Bilder sehr willkommen.

Bitte wenden Sie sich an Peter Drygalla ((FON 711 16 96) oder Ludger Sikora (FON 739 31 060). Sie können uns zu diesem Thema auch gern eine E-Mail schreiben (sikora@hog-sh.de). Wir nehmen den Kontakt mit ihnen auf.